Programmplanung

Auf vielfachen Wunsch unserer Kunden geben wir jetzt schon mal einen groben Überblick über die geplanten Kulturtermine unserer Veranstaltungsreihe. Einige Events sind bisher lediglich “ mit dem Bleistift” eingetragen, so dass es sich lohnt, immer wieder mal hier nach Aktualisierungen zu schauen.
Außerdem nehmen wir gern die Anregung auf, einen NEWSLETTER zu verschicken an Kulturfreunde, die gern direkt über anstehende Auftritte von Künstlern informiert werden möchten. Kontakt: gross-grefrath@t-online.de

06.09.2010 "Hoffnung für alle"

Manfred Maurenbrecher gibt Solokonzert

Aus seinem aktuellen Programm “Hoffnung für alle” wird Manfred Maurenbrecher ein Solokonzert bei uns geben. Er ist beliebter Dauergast der letzten Jahre: Ob als Solist oder als Duo-Partner mit Wendelin Haferkamp oder -wie im letzten November – als Trio-Mitglied des “Randy Newman Projekt”, immer hinterließ er Spuren langanhaltender Begeisterung.
Im Folgenden zitieren wir aus seiner homepage die Rezension des ROLLING STONE über seine neue “Hoffnung für alle”:

Fulminantes Spätwerk von wortmächtigem Songschreiber Manfred Maurenbrecher wollte ein kurzes Album aufnehmen, woraufhin er Stücke für zwei Platten schrieb. Die erste ist süffig, melodisch, großzügig arrangiert, mit Tom Waits-Anklängen, Sarkasmus, Sentiments und etwas, das man früher “Zeitkritik” nannte und das heute die Beute der “Comedy” geworden ist.

Der ironische Blues “Offroader” bollert mit jubilierenden Bläsern: “Ich fahr n Off-Roader / Range Rover, sports utility vehicle, s-u-v, Hummer / Ich fahr n Range Rover, Pathfinder, Freizeitpanzer, oder auch genannt “Todeskammer”. Nach Art von “Peter Gunn” poltert “Bad Bank” vitriolisch: “Das neuste Wunder auf der Welt nach sieben andern alten ist die Bad Bank / Die macht die Miesen von den Reichen allen andern Menschen auf der schönen weiten Welt zum Geschenk / Wir leben alle in der Bad Bank.”

Es gibt die kleine Rumba “Stein im Schuh” mit Schubidu und langem Maurenbrecher-Rezitativ und es gibt das ausführliche melancholische Lamento-zu-Klavier-und-Wurlitzer-Orgel “Sonntag”.

Das ist also schon mehr als genug – doch die Stücke der zweiten Platte, vorwiegend um das Klavier arrangiert, sind noch besser. “Agit-Prop 08”: “Dies hier ist übrigens die Rückkehr des Agitpropsongs / Von zwei Generationen Journalisten für total tot erklärt und mordspeinlich – die jetzt alle wahrscheinlich bald ihr bisschen clever angelegtes Geld verlieren werden / Und deshalb wahrscheinlich bald viel radikaler reden werden als ich gerade.”

In “Neo-Pädagogik” spricht ein Vater belehrend auf sein unschuldiges Kind ein; Maurenbrecher selbst erkennt hier den Zusammenschluss von Franz Josef Degenhardt und Randy Newman. “Komm, wir helfen dem Klima” ist das eine witzige Lied zu diesem schrecklichen Thema, und aus Nick Lowes “Indian Queens” hat der Dichter eine Schnurre gemacht: “Ich geh zurück” – nach Dithmarschen nämlich, aber diesen Zusatz hat Lowes Verlag nicht erlaubt. “Schwarze Katze” wurde inspiriert von einer Reise in die Gebiete jenseits der Oder, die Maurenbrecher mit seinem damals 5jährigen Sohn unternahm – die Tristesse der alten feuchten Häuser, der Sumpflandschaft, der Schmugglerwege. Und “Zu früh erschöpft” endet mit einem wunderbar pathetischen Bläserchor.

Die beste Songschreiber-Platte des Jahres – nicht bloß in deutscher Sprache.”

Rolling Stone / Nov. 09

Manfred Maurenbrecher

Ebenfalls empfehlenswert die Fanseite aus Österreich

Beginn: 20.00 Uhr Voranmeldung erforderlich: (02158 – 8660)
Eintritt: 15,00 Euro

25.10.2010 Joscho Stephan Trio

Wir freuen uns sehr, dass der herausragende Gypsy-Swing Interpret Joscho Stephan mit seiner Trio-Besetzung im Oktober nach Grefrath kommt.

“Eine Ballung aus Temperament, Virtuosität und Musikalität

Paris in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts: In den Clubs der französischen Metropole entsteht eine Musik, die als erste eigenständige europäische Entwicklung in Sachen Jazz in die Annalen der Musikgeschichte eingehen wird. Protagonist dieser Musik ist Django Reinhardt, er prägt den Gipsy Swing, ein Stil, der rhythmisch-treibende Kraft und Geradlinigkeit mit eleganter Melodik vereint. Über diesem Fundament breitet sich virtuose Spielfreude aus – ein nahezu ideales Terrain für den hochbegabten Gitarristen Joscho Stephan, der keine technischen Grenzen zu kennen scheint. Gleichzeitig steht er als Vertreter einer neuen Virtuosengeneration für stilistische Neuerungen im Gipsy Swing. Seine Konzerte hinterlassen beim Publikum Staunen und Begeisterung.

• Joscho Stephan (Sologitarre)
• Günter Stephan (Rhythmusgitarre)
• Max Schaaf (Kontrabass)

Ankündigung eines Konzerts in Altrip

Video als “Kostprobe”:

Eintritt: 15 Euro. Einlaß ab 19.15 Uhr
Voranmeldung erforderlich: Tel. 02158 – 8660

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  • Musik
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