27.02.2012 Haverkamp trifft Maurenbrecher
„Zwei Mann in einem Schlot“
Kabarett , Poesie und verdammt viel Spaß
Der Rheinländer Wendelin Haverkamp und der Berliner Manfred Maurenbrecher gehören zu unseren beliebten Dauergästen. Eine besondere Delikatesse ist das seltene Zusammentreffen der beiden auf einer Bühne, wie zuletzt vor 5 Jahren in unserem Hause.
Beginn: 20 Uhr Eintritt: 15 Euro
Voranmeldung erbeten :
02158 – 8660
weitere Infos unter Kultur am Montag
19.03.2012 Solokonzert mit Ulla van Daelen
Harfenklänge zum Weltfrauentag
Anläßlich des WELTFRAUENTAGS können wir in diesem Jahr wieder die virtuose Harfenkünstlerin Ulla van Daelen im “kleinsten Konzertsaal am Niederrhein” begrüßen. In bewährter Kooperation mit der Gleichstellungsbeauftragten der Gemeinde Grefrath Annemarie Quick bieten wir die Gelegenheit eine hautnahe Begegnung mit dem Engelsinstrument zu erleben.
Wir bitten um rechtzeitige Platzreservierung! Tel. 02158 – 8660
Eintritt: 15 Euro Beginn: 20 Uhr
weitere Infos unter Kultur am Montag
IM RÜCKBLICK ...
16.01.2012 Happy Gangstas like it hot
v.lks nach rechts: Blasius Maltzahn,Peter Thoms, Rolf Springer (Foto:Angelica Jacobi)
Nach dem mitreißenden Konzert im Sommer dieses Jahres kamen die 3 Düsseldorfer Musiker noch einmal zu uns: Blasius Maltzahn (Trompete), Ralf Springer (Gitarre) und Peter Thoms (Schlagzeug), den viele noch kennen aus seiner Zeit in der Helge Schneider-Band .Unvergessen Helges Hymne auf ihn“My name is Peter, I ‘m old”
Bei klaren Wintertemperaturen heizten sie dem Grefrather Publikum kräftig ein und sorgten dafür, dass sich der Raum allmählich in einen “Hot Jazz Club” verwandelte. Spätestens beim Django Reinhard – Stück “Minor Swing”(Rolf Springer virtuos)kochte und dampfte es, dass die Scheiben beschlugen.
Der Altmeister Peter Thoms am Schlagzeug zeigte eindrucksvoll, wie großartig er Routine mit Spielwitz und überraschenden Pointen kombinieren kann. Seine Moderation sorgte für zeitweilige Atempausen seiner beiden Kollegen und Heiterkeit beim begeisterten Publikum .Die ganze Klasse und Unverwechselbarkeit des Triost konnte man bei Stücken wie “Golem” und “Gangstaswing” spüren. Erst nach über 2 Stunden reine Spielzeit legten die Musiker ihre Instrumente zur Seite. Tosender Applaus und Jubelrufe!
11.12.2011 Joachim Henn zelebrierte "Hüsch und die Verwandten"
Sonntagsmatinee mit großer Resonanz
Auch der Grosse Hüsch schien sehr angetan von der Hennschen Vortragskunst
Anläßlich des soeben erschienenen Monumentalwerks “Der große Hüsch” aus dem Kiepenheuer Verlag hatten wir die Gelegenheit beim Schopf gepackt und eine Hüsch-Lesung mit dem renommierten Dramaturgen und Rezitator Joachim Henn in unser Kulturprogramm eingebettet.
Zu unserer Freude wurde die Sonntagsmatinee sehr gut angenommen, mehr als 60 Gäste waren gekommen, um im Andenken an den vor 6 Jahren gestorbenen Wortkünstler Hanns-Dieter Hüsch dem Vortrag von Joachim Henn zu lauschen.
Dieser ließ gekonnt, gewitzt und ohne überflüssige Theatralik die niedrrheinischen Originale Ditz Atrops, Heinrich von Asterlagen und natürlich auch Hagenbuch wieder lebendig werden. Ein monumentales Hintergrundplakat , das uns der Illustrator der Hüsch-Werke Jürgen Pankarz zur Verfügung gestellt hatte, zeigte den großen Kabarettisten süffisant lächelnd und offensichtlich mit seinem “Stellvertreter auf Erden” sehr zufrieden.
Immer wieder gab es Szenenapplaus, wenn Henn z.B. den “verrückten” Hagenbuch dessen Entrüstung, dessen Wortwitz und dessen Schlagfertigkeiten ins Publikum schleuderte.Hier merkte man auch, dass der Rezitator mit großer Leidenschaft den Poeten, den Philosophen , den Querdenker Hüsch deutlicher ins Blickfeld rücken wollte. Dies ist ihm vortrefflich gelungen!
Zum Schluß viel Applaus.Zugabe.Applaus. Was blieb war eine tiefe Verbeugung des Rezitators vor dem Publikum und – eine noch tiefere – vor Hanns Dieter Hüsch!
Hier ein Kostprobe :
Leider konnte Jürgen Pankarz an dieser Veranstaltung nicht teilnehmen, was er sehr bedauert. Also kam er vorbei, um vorab einen Stapel Hüsch-Bücher zu signieren.
Wir haben noch einige Exemplare vorrätig. Die Auflage ist schon fast ausverkauft.
Unser Tipp: Schenken Sie den “Grossen Hüsch”!
Wenn der Illustrator signiert...schön!, sehr schön!!
28.11.2011 Lesung mit Johannes Girmes
"Und danach die Asche ins Meer"
Beim Signieren: Ein aufmerksamer Zuhörer : Johannes Girmes
Eine Lesung der besonderen Art erlebten etwa 60 Gäste am 28.11.11. Johannes Girmes, der als Sproß der Girmes-Dynastie vor 30 Jahren in die USA auswanderte und nun seine “alte” Heimat mit einer Romanbiographie konfrontierte. Sein Werk “Und danach die Asche ins Meer” ist eine schonungslose Abrechnung mit den politischen und privaten Folgen der Nazizeit in Deutschland, speziell seiner Erlebnisse in Grefrath-Oedt. Doch die “neue” Heimat USA geriet speziell in der Bush-Ära ebenfalls in MIßkredit, so daß die Flucht aus Deutschland letztlich in eine Heimatlosigkeit mündete. Eindrucksvoll schildert der Autor diese Befindlichkeit, die ihn an Stefan Zweigs letzte Tagebucheinträge erinnert, bevor dieser den Freitod wählte. (“So gehöre ich nirgends mehr hin, überall Fremder und bestenfalls Gast.”)
Die literarische Kraft, die das Buch besitzt, kam durch die besonnene und ruhige Art des Vortrags spürbar zum Tragen.Ein Beispiel:”Und Axels Grabstein? Wo wird der mal sein?”, fragte sie.“In Amerika oder in Deutschland?”- “Kein Grabstein! Eine Urne mit Asche, und diese Asche wird dann irgendwann, irgendwo ins Meer gestreut, in das weite , schöne Wasser zwischen den beiden Kontinenten.” Sie schauten sich eine kurze Weile an. Sie nahm eine kleine Zuckertüte, streute den Inhalt in ihre Tasse , nahm ein wenig Milch dazu, senkte den Kopf über ihren Kaffee, rührte sanft und leise und schwieg eine lange Weile,
Wie gar mancher Melancholiker schätzt auch er den Humor!
Solche Textstellen veranschaulichen den Werdegang eines ehemaligen Kaufmanns (“Ich habe damals 7 Tage in der Woche gearbeitet.”) zum Schriftsteller, der gerade an seinem zweiten Buch arbeitet. Wir dürfen gespannt sein. Die Zuhörer waren begeistert – aus gutem Grund!
Presse: Rheinische Post
14.11.2011 Wendelin Haverkamp in Hochform
Der Edukator mit brilliantem Wortwitz
Wenn der Edukator signiert...Wendelin Haverkamp
Eine treue Fangemeinde und einige Neulinge genossen sichtlich das humoristische Feuerwerk, das Wendelin Haverkamp in der Buchhandlung entzündete. Flammneu die Geschichten aus “Wenn der Edukator erzählt – Teil 3”, aus denen er las, besser gesagt, die er grandios in Szene setzte. Der gestandene Rundfunk-Profi läßt hemmungslos die Puppen tanzen, die sich im Karl-Heinz-Plum-Guminasium in ihrer berufsbedingten Deformation ausleben. Ob “Der Wandertag” oder “Klassenfahrt” bis hin zu den nicht zu verhindernden “Bundesjugendspielen”, die von Fans regelmäßig gefordert werden, die feinsinnigen Pointen des Aachener Kabarettisten flogen in hohem Tempo durchs Publikum.
Haverkamps Geschichten sind eigentlich “out of time”, doch gerade deshalb ein seltenes Glück in dieser comedyverseuchten Zeit!
Im Februar wird Haverkamp mit seinem Freund Manfred Maurenbrecher zurückkehren. Dann gibts Kabarett und Jazz in einer besonderen Form. Sehr empfehlenswert! Wir freuen uns darauf. (27.02.2012) – Infos dazu folgen.
Programmplanung für 2012
Weitere Termine für 2012 sind schon festgezurrt. Wir werden in den nächsten Wochen noch ein paar Ergänzungen vornehmen.
weitere Infos