Pater Anselm Grün in der Liebfrauenschule Mülhausen am 15.10.2011
Nach-Lese zur Buchausstellung am 15.10.2011
Unsere Empfehlung für die Weihnachtszeit
aus dem Fackelträger-Verlag
Anselm Grün
Das Buch der Weihnacht
•Hochwertige Ausstattung
•Meditative Worte und ausdrucksstarke Fotografien
•Meditative Worte und ausdrucksstarke Fotografien
•Seine Werke wurden in über 30 Sprachen übersetzt
•Anselm Grün hat mehr als 300 Titel veröffentlicht
„In der Spannung der Adventszeit habe ich Weihnachten immer als Erfüllung erlebt, als Höhepunkt des Jahres.“„Weihnachten ist die Zeit, da dir Gott deine Träume vom Leben erfüllt.“Der Benediktinerpater aus der Abtei Münsterschwarzbach bei Würzburg ist einer der meistgelesen christlichen Autoren unserer Zeit und Deutschlands bekanntester Mönch. Sein Weihnachtsbuch ist ein wunderschönes Hausbuch für die ganze Familie, mit dem Weihnachtsevangelium, den schönsten alten Weihnachtsliedern, Weihnachtsgebeten von Anselm Grün und seinen Reflexionen zur Advents- und Weihnachtszeit. Ergänzt wird das Buch durch klassische Rezepte der Weihnachtsbäckerei und eine CD mit dem stimmungsvollen Glockengeläut der Abtei Münsterschwarzach, weihnachtlicher Musik und von Anselm Grün selbst gelesenen Texten. Das Buch ist illustriert mit den schönsten Darstellungen aus der Kunst und stimmungsvollen Fotos winterlicher Landschaften, Weihnachtsszenen und Krippen.Ein weihnachtliches Buch für die ganze Familie mit einfühlsamen, meditativen Texten, die zum Stillwerden und zum Staunen über das Wunder der Geburt Christi einladen.
gebunden, mit Schutzumschlag ud Audio-CD, farb. Abb.
224 Seiten, Format 22,2 × 29,7 cm
ISBN: 978-3-7716-4489-5
EUR 39,95
----------------------------------------------------------------------------------
"Small World" im Evangelischen Altenzentrum Grefrath-Oedt
Lesung und Diskussion am Welt-Alzheimer-Tag 21.9.2011
Malcolm Lichtenberger las interessante Textpassagen aus dem Roman“Small World” von Martin Suter,
brachte den ca 30 Besuchern, Bewohnern und Fachleuten unterhaltsam am Beispiel Konrads die schleichenden Symptome, die Ausreden und versteckten Hinweise auf die “Volkskrankheit” Alzheimer nahe.
Mit Konrads Lebensgefährtin Rosemarie erlebten die Zuhörer, wie es sich anfühlt, die Symptome auch in der Partnerschaft zu erkennen, zu verstecken, damit zu leben.
Als die eingeschaltete medizinische Untersuchung die Erkenntis der voranschreitenden Demenz mit der Diagnose Alzheimer bestätigt, gibt es kein Rezept für das Leben mit der Erkrankung, aber ein tiefes Verstehen und Mitfühlen-wollen, voller Verständnis für Patient und BetreuerIn.
Die DiskussionspartnerInnen des LVR-Klinikverbundes Viersen
Herr H. Wörner Dipl.Gerontologe Beratung Tel:02162 964585
Frau Numrich Dipl.Sozialpäd. Beratung Tel:02162 964588
Frau B. Kleinheyer Häusl. Pflege Tel:02158 400950
Herr B. Spangenberg Ltr. Ev. Altenzentrum Tel:02158 69090
Herr M.Hahn Ltr.Soz. Dienst Ev. Altenzentrum Tel:02158 69090
Herr Dr. Leidinger Gerontol. Psycholog.Viersen
stellten ihren Verantwortlichkeitsbereichen entsprechend Möglichkeiten der Beratung, der Kontaktaufnahme, der Betreuung, Informationen zum Krankheitsverlauf und ganz wichtig zur Unterstützung der Betreuer vor.
In der anschließenden Diskussion, an der auch zwei 90jährige Bewohnerinnen teilnahmen, wurden u.a. die ersten Symptome der Vergesslichkeit genauso beschrieben, wie sie Konrad im Roman erfährt.
Der ganz wichtige Aspekt: “Das ist so peinlich!” wird vom Leiter des sozialen Dienstes M. Hahn mit seinem Hauptwerkzeug “auf den anderen mit viel Gefühl ein- und zuzugehen” sehr schön aufgefangen.
Wunderbar die leidenschaftliche Aussage der Bewohnerin: Hier fühle ich mich so geborgen und wohl. Man geht auf mich ein, und auf meine Nachbarin und alle- von mir gibt es die glatte 1,0 und Daumen hoch! …
Diese Worte nach einem Tag der Regelprüfung des MDK waren für B.Spangenberg und seine MitarbeiterInnen Balsam, Bestätigung der guten Bewertung ( 1,5 im Umgang mit Demenzbewohnern)
Ansporn auf ihrem Weg und geben ihnen Recht, Mit-Menschlichkeit in den Mittelpunkt zu stellen.
Neben ambulanter , häuslicher oder vollstationärer Klinik-Betreuung gibt es immer noch die Suche nach Alternativen für die lange Zeit mit ihrem Auf und Ab. Angeboten wird das Netzwerken im Bekanntenkreis ebenso, wie die Kontakte über DemenzCafe und Gerontopsychatrische Ambulanz für Angehörige Demenzkranker.
Aufruf und leidenschaftliches Plädoyer der Diskussion: Das Problem Alzheimer neben den medizinischen Aspekten als kommunale Aufgabe zu begreifen,
es als langsames Verabschieden vom Leben zu betrachten, wenn der Körper dazu keine andere Krankheit erfährt,
und uns voller Mit-gefühl einzubringen, Hilfe anzubieten, kurz:
die sozialen Strukturen auf ein Miteinander lt. §1 der STVO (gegenseitige Rücksichtnahme) auszurichten !
An Infotischen gab es noch privaten Austausch,
ergänzt durch einige Lesetipps… vom Büchertisch der Grefrather Buchhandlung K.Gross.
Small World Buch 978-3-257-23088-8 9,90€
Small World DVD 29823883 14,99€
Bis dass der Tod uns scheidet. 978-3-86858-607-7 14,90€
Mein Leben ohne Gestern 978-3-404-16062-4 8,99€
Alzheimer Demenzen verstehen 978-3-8304-6441-9 14,99€
Leben mit Alzheimer 978-3-89862-817-4 4,95€
Der alte König in seinem Exil 978-3-446-23634-9 17,90€
Mein Leben ohne Gestern 978-3-7875-6016-1 16,99€
Kösel Anti-Alzheimer-Buch 978-3-466-30814-9 15,00€
Alzheimer und ich 978-3-456-85026-9 22,95€
Besonderer Tipp für alle Altersklassen:
Baltscheit, Martin:“Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor” 978-3-8270-5397-8 13,90€*
Wir sind nicht allein auf der Welt und müssen zusammenhalten. Niemand weiß das besser als der alte Fuchs, der schon etwas in die Jahre gekommen ist. Großherzig gibt er seine Weisheit und so manchen Überlebenstrick an die jungen Füchse weiter, z. B. wie man den Hunden des Jägers mithilfe eines Strohhalms garantiert entkommt oder den Geißen eine Falle stellt. Eines Tages jedoch beginnt der Fuchs manches Überlebensnotwendige zu vergessen. Der schlaue Rothaarige findet sich in der Welt nicht mehr zurecht, die einmal seine war. Aber das macht nichts, denn nun stehen ihm die jungen Füchse bei – wie gut, dass sie alles von ihm gelernt haben …
Martin Baltscheits Geschichte steckt voller Humor und Wärme. Sein alter Fuchs wächst in seiner zunehmenden Verwirrung allen ans Herz – und zeigt uns, wie leicht auch die größten Hindernisse sein können, wenn man nicht alleine ist und bleibt. Ein kluges Bilderbuch über das Älterwerden und das Zusammenleben der Generationen.
Eine gelungene Veranstaltung , die hoffentlich großes Echo erfährt … und vielleicht ihre Bereitschaft zur Mitarbeit?!